Artikel-Schlagworte: „Auto“
Pleitestadt Detroit unter staatlicher Finanzaufsicht
(©AFP)
Detroit im Norden der USA, einst die viertwichtigtste Stadt des Landes und heute pleite, kommt unter staatliche Finanzaufsicht. Der Gouverneur des Bundesstaates Michigan, Rick Snyder, ernannte einen Sanierungsexperten mit umfangreichen Befugnissen: Der Sanierer Kevyn Orr darf Behörden schließen, Tarifvereinbarungen ändern, Vermögenswerte verkaufen und Gesetze erlassen – alles ohne Zustimmung der gewählten Vertreter Detroits. Orr versprach, er wolle seine Aufgabe binnen 18 Monaten erfüllen: “Wir können uns aus der Asche erheben.”
Autokosten stiegen 2012 stärker als Lebenshaltungskosten
Anschaffung und Unterhalt im Schnitt 2,3 Prozent teurer.
Die Kosten fürs Autofahren haben im vergangenen Jahr etwas stärker angezogen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Anschaffung und Unterhalt von Autos hätten sich 2012 im Schnitt um 2,3 Prozent verteuert, teilte der ADAC unter Berufung eine Erhebung in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt mit. Die Verbraucherpreise insgesamt waren 2012 um 2,0 Prozent gestiegen.
2012 war für Autofahrer teuer (AFP)
GM: Opel wird auf keinem Fall an PSA verkauft
Konzernchef Akerson: “Opel steht nicht zum Verkauf”.
Der US-Autokonzern General Motors (GM) tritt neuen Spekulationen über den Verkauf seiner verlustbringenden Europatochter Opel entgegen: Opel stehe nicht zum Verkauf und sei auch nicht zu verschenken, versicherte GM-Chef Dan Akerson am Rande der Automesse in Detroit. Er wies damit einen Bericht zurück, der angeschlagene französische Autobauer PSA Peugeot Citroën könne Opel übernehmen. Die französische Zeitung “La Tribune” hatte am Montag in ihrer Online-Ausgabe geschrieben, die Übernahme Opels durch PSA werde trotz offizieller Dementis auch weiterhin erwogen.
GM: Opel wird auf keinem Fall an PSA verkauft (AFP)
Toyota wieder größter Autohersteller der Welt
Japanischer Konzern übertrumpft General Motors.
Toyota ist wieder größter Autohersteller der Welt. Der Rivale General Motors (GM) teilte am Rande der Automesse in Detroit mit, er habe im vergangenen Jahr 9,2 Millionen Autos verkauft – Toyota dagegen kommt eigenen Schätzungen zufolge auf rund 9,7 Millionen Fahrzeuge. GM hatte 2011 vorne gelegen, weil das verheerende Erdbeben und der Tsunami in Japan auch die Produktion von Toyota schwer getroffen hatten. 
Toyota wieder größter Autohersteller der Welt (AFP/Getty Images)
EU-Abgasnormen verteuern Entwicklung neuer Autos
Studie: Mehrkosten von knapp 1000 Euro pro Neuwagen.
Die geplante Begrenzung des Ausstoßes von klimaschädlichem Kohlendioxid macht die Entwicklung neuer Autos einem Zeitungsbericht zufolge um knapp 1000 Euro pro Fahrzeug teurer. Europas Autohersteller müssten 960 Euro pro Neuwagen investieren, wenn die geplanten Abgasnormen in der Form eingeführt würden, wie die EU-Kommission sie vorschlage, berichtete die “Welt” unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie des Internationalen Rats für sauberen Transport (ICCT).
Autoindustrie setzt auf alternative Antriebe (AFP)
Volkswagen 2012 mit Rekordabsatz
Konzern aber weltweit klar hinter Toyota.
Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Jahr weltweit so viele Autos verkauft wie nie zuvor. 2012 sei der Absatz auf 9,07 Millionen Fahrzeuge gestiegen, teilte Konzernchef Martin Winterkorn im Vorfeld der Internationalen Automobilmesse in Detroit mit. Dies seien 11,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Plus der Gruppe mit insgesamt zwölf Marken ging insbesondere auf Zuwächse in den USA, China und Lateinamerika zurück.
VW hat 2012 mehr als neun Millionen Autos verkauft (AFP)
VW-Manager wird offenbar schon im März neuer Opel-Chef
Neumann soll Autobauer aus der Krise führen.
Der Autobauer Volkswagen lässt seinen Topmanager Karl-Thomas Neumann offenbar schneller an die Spitze des Konkurrenten Opel wechseln als bislang erwartet. Neumann dürfe seinen neuen Posten als Vorstandschef des Rüsselsheimer Unternehmens schon am 1. März antreten, berichtete der “Spiegel”. Volkswagen entlasse Neumann, dessen Vertrag in Wolfsburg noch bis zum 30. Juni laufe, vorzeitig aus seinen Verpflichtungen.
Neumann will zu Opel wechseln (dpa/picture-alliance)
Rekordwert bei Auslandsfertigung der deutschen Autobauer
Heimischer Markt verliert auch beim Absatz an Bedeutung.
Die Auslandsproduktion der deutschen Autoindustrie ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. 2012 seien insgesamt 7,8 Millionen Pkw deutscher Marken außerhalb des Landes produziert worden, fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr, berichtete die “Wirtschaftswoche” unter Berufung auf eine Statistik des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). BMW, VW und Daimler ließen inzwischen 60 Prozent ihrer Produktion im Ausland fertigen.
Mercedes-Werk in Ungarn (AFP)
Honda streicht in Großbritannien 800 Arbeitsplätze
Autobauer verweist auf schleppende Nachfrage in Europa.
Der japanische Autobauer Honda streicht 800 Arbeitsplätze in seinem Werk in Großbritannien. Grund sei die andauernde schwache Nachfrage nach Autos in Europa, teilte Honda mit. Im Werk des japanischen Konzerns im südenglischen Swindon arbeiten zurzeit 3500 Menschen; die 800 Stellen sollen dort bis zum Frühjahr wegfallen.
Honda verkaufte 2012 in Europa deutlich weniger Autos (AFP)
Opel-Mutter GM stellt in den USA 1000 neue Leute ein
Autobauer braucht IT-Experten.
Der Autobauer General Motors (GM) stellt in seinem Heimatland USA 1000 neue Leute ein: Softwareentwickler, Datentechniker, Projektmanager und weitere Informationstechnologieexperten sollen im neuen Zentrum für innovative Technologien in Atlanta im Bundesstaat Georgia arbeiten, dem dritten von vier solcher Zentren. Atlanta sei wegen seiner Nähe zu Universitäten ausgesucht worden, die IT-Experten ausbilden, teilte GM mit. Die anderen beiden stehen in Austin in Texas und in Warren in Michigan. Der vierte Standort ist noch offen.
Zentrale des Autobauers General Motors (GM) in Detroit (AFP/Getty Images)