Artikel-Schlagworte: „Strom“

Viele Deutsche sparen wegen hoher Preise beim Heizen

Mehrheit steht aber hinter Energiewende.

Viele Verbraucher sparen beim Heizen
Viele Deutsche drehen aus Kostengründen Heizung runter (AFP)

In den eigenen vier Wänden einen dickeren Pulli anzuziehen und die Heizung etwas runterzudrehen, scheint für einige Deutsche beim Blick auf ihre Strom- und Gasrechnung eine Alternative zu sein. Fast jeder zweite Verbraucher senkt angesichts der steigenden Energiekosten die Raumtemperatur und zieht sich stattdessen wärmer an, wie eine Umfrage der Prüforganisation Dekra ergab.

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Mehr als 750 Stromversorger erhöhen 2013 die Preise

Immer mehr Anbieter kündigen teurere Tarif an.

Mehr als 750 Stromversorger erhöhen 2013 die Preise
Strom wird bei vielen Anbietern teurer (AFP)

Die Liste der Stromversorger, die zu Beginn des neuen Jahres die Preise erhöhen, wird immer länger: Bei mindestens 752 Anbietern wird im Januar oder Februar Strom teurer, wie das Vergleichsportal Toptarif mitteilte. Das Vergleichsportal Check24 kommt für die ersten beiden Monate des neuen Jahres sogar auf Preiserhöhungen bei insgesamt 755 Grundversorgern. Weitere neun Anbieter ziehen demnach im März und April nach. Toptarif hatte bis vergangene Woche noch 738 Stromversorger gezählt, die zum Jahreswechsel ihre Preise anheben.

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Flut von Anträgen auf Befreiung von Ökostrom-Umlage

Betriebe sparen 2013 bis zu vier Milliarden Euro.

Flut von Anträgen auf Befreiung von Ökostrom-Umlage
Energieintensive Betriebe von Ökostrom-Umlage befreit (AFP)

Von der Ökostrom-Umlage befreite Betriebe in Deutschland sparen im kommenden Jahr zusammengenommen bis zu vier Milliarden Euro mit ihrer Befreiung. Das berichtet der “Spiegel” unter Berufung auf Berechnungen der Grünen. Entsprechend höher falle die Stromrechnung für Privatkunden und kleinere Unternehmen aus, die die sogenannte EEG-Umlage der befreiten Unternehmen quasi übernehmen müssen.

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Strompreise steigen in Hamburg und Berlin am stärksten

2013 bundesweit Anstieg um zwölf Prozent erwartet.

Strompreise steigen in Hamburg und Berlin am stärksten
Strom wird teurer (AFP)

Der bundesweit erwartete deutliche Anstieg bei den Strompreisen im kommenden Jahr fällt nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 in Hamburg und Berlin am stärksten aus. In den beiden Großstädten erhöhen sich die durchschnittlichen Grundversorgungspreise um jeweils 14 Prozent, wie eine von Check24 veröffentlichte Preis-Analyse ergab. Bundesweit verteuert sich Strom demnach im Schnitt um zwölf Prozent. Der geringste Anstieg wird für Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von zehn Prozent prognostiziert.

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Privathaushalte verbrauchen immer weniger Energie

Rückgang um 17,7 Prozent seit 2000.

Privathaushalte verbrauchen immer weniger Energie
Private Haushalte verbrauchen weniger Energie (AFP)

Die Bundesbürger verbrauchen in ihren eigenen vier Wänden immer weniger Energie. Im vergangenen Jahr ging der Verbrauch von Haushaltsenergie – um Temperaturschwankungen bereinigt – um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Von 2005 bis 2011 verringerte sich der Energieverbrauch privater Haushalte um insgesamt 10,3 Prozent, im Vergleich zum Jahr 2000 sogar um 17,7 Prozent.

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Strompreiserhöhung dürfte kräftiges Steuerplus bringen

Erstattung an Verbraucher gefordert.

Strompreiserhöhung dürfte kräftiges Steuerplus bringen
Strom wird teils deutlich teurer (AFP)

Die Strompreiserhöhung im kommenden Jahr spült nach Expertenschätzungen rund 3,4 Milliarden Euro zusätzlich an Mehrwertsteuer in die Staatskasse. Den Wert errechnete der Energieexperte der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Günter Reisner, wie die “Bild”-Zeitung berichtet.

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Flexstrom wirft Netzbetreiber unlautere Methoden vor

Unternehmen leitet Missbrauchsverfahren ein.

Flexstrom wirft Netzbetreiber unlautere Methoden vor
Flexstrom wirft Netzbetreiber unlautere Methoden vor (AFP)

Der Stromanbieter Flexstrom wirft einem Netzbetreiber unlautere Methoden im Kampf um Stromkunden vor und hat deshalb ein Missbrauchsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet. Die Landesregulierungsbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen als zuständige Aufsichtsbehörde bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass ein Antrag von Flexstrom auf ein Missbrauchsverfahren eingegangen sei. Dieser sei bereits der Gegenseite – einem Netzbetreiber aus der Region – zugestellt worden, von ihr liege aber noch keine Stellungnahme zu den Vorwürfen vor.

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EU stoppt Förderung von CO2-Speicherung-Projekten

CCS-Gelder werden an andere Programme umgeleitet.

EU stoppt Förderung von CO2-Speicherung-Projekten
Die CCS-Technologie ist umstritten (AFP)

Die Europäische Union stoppt ihre für dieses Jahr geplante Förderung von Projekten zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid durch die umstrittene CCS-Technik. “Mehr als 1,5 Milliarden Euro an EU-Fördergeldern für CCS-Projekte werden nun an andere Erneuerbare-Energien-Programme umgeleitet”, erklärte der liberale Europaabgeordnete Chris Davies in Brüssel. Kommissionskreise bestätigten den Förderstopp.

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Grüne und Linke wollen vor RWE-Zentrale protestieren

Energiekonzern: Preistreiber Nummer eins der Staat.

Grüne und Linke wollen vor RWE-Zentrale protestieren
Grüne und Linke wollen vor RWE-Zentrale protestieren (AFP)

Grüne und Linkspartei wollen am kommenden Mittwoch vor der Zentrale des RWE-Konzerns in Essen gegen überhöhte Strompreise protestieren. Die beiden Parteien meldeten für den 5. Dezember eine Kundgebung zum Thema Strompreispolitik an, wie die Essener Polizei den Zeitungen der WAZ-Gruppe bestätigte. Der Protestmarsch soll demnach von der Innenstadt zum Firmensitz von RWE führen. Erwartet würden 150 Teilnehmer.

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EU prüft deutsches Erneuerbare-Energien-Gesetz

Tarifekönnten gegen Wettbewerbsrecht verstoßen.

EU prüft deutsches Erneuerbare-Energien-Gesetz
Erneuerbare-Energien-Gesetz in Brüssel auf dem Prüfstand (AFP)

Die EU-Kommission untersucht das deutsche Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG) auf mögliche Verstöße gegen das europäische Recht. “Wir haben eine Beschwerde erhalten”, sagte der Sprecher von Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia in Brüssel. Jetzt sei die Abteilung des Wettbewerbskommissars “beim Untersuchen, beim Sammeln von Informationen”, sagte er weiter. Von wem die Beschwerde stammt, blieb offen. Es handele sich noch nicht um eine förmliche Ermittlung, machte der Sprecher klar. Die Kommission sei mit den deutschen Behörden in Kontakt.

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